Im Baden Powell Haus fanden sich am Wochenende vom 18.03. bis 20.03.2011 25 hochmotivierte und vergnügte AusbilderInnen aus dem DPSG Diözesanverband Freiburg ein, um sich gemeinsam über Aktuelles zu informieren und die Leiterausbildung im DV Freiburg weiter zu entwickeln. Eingeladen waren alle ModulkursteamerInnen und Verantwortliche für den Woodbadgeeinstieg. Auf dem Programm standen neben einer Vorstellung des veränderten Modulkonzeptes und einer Rhetorik Einheit, auch die die Frage nach der Rolle als TeamerIn bei Kursen und dem Einstieg. Zur allgemeinen Erheiterung gab es noch einen heißen Wettkampf um den „Goldenen Baustein“.
Ein wichtiges Thema des Wochenendes waren die Änderungen im Konzept der Modulkurse. Ab Sommer 2011 wird es neben den bekannten Pflichtbausteinen einige Wahlpflichtbausteine geben. Dafür ist dann der Baustein 2d „Gewalt gegen Jugendliche – Sensibilisierung und Intervention“ bundesweit verpflichtend. Von den Wahlpflichtbausteinen wird man künftig einen machen müssen. Die Kursteams entscheiden, welche sie anbieten.
Eine heiße Diskussion gab es über die von der Bundesebene verabschiedeten Änderungen für die Voraussetzungen für ModulkursteamerInnen. Die Anwesenden waren mit den stark gesunkenen Anforderungen nicht zufrieden. Demnach wäre der Abschluss der Woodbadgeausbildung für ModulkursteamerInnen keine verbindliche Voraussetzung mehr. Mit Blick in die Runde wurde klar, dass die Modulkursteamer im DV Freiburg auf einem anderen Weg sind. Von den Anwesenden hatten ca. 75% ihre Woodbadgeausbildung abgeschlossen. Es hat also mächtig geklötzelt. Um die Qualität unserer Modulkurse zu halten, werden wir der Bundesleitung vorschlagen, dass zumindest jede/r TeamerIn die Modulausbildung abgeschlossen haben und der Kursleiter die Klötzchen haben muss.
Ein weiteres Highlight des Wochenendes war das Angebot sich in seinen rhetorischen Fähigkeiten zu analysieren und weiter zu entwickeln. Obwohl die TeilnehmerInnen auf einen sehr unterschiedlichen Erfahrungsschatz zurück greifen konnten, befanden alle das Training für sehr hilfreich. Jeder hatte die Möglichkeit einen kurzen Vortrag zu halten und sich danach selbst kritisch auf einem mitgeschnittenen Video zu beobachten. So konnte jeder durch die Tipps und Vorschläge aus der Gruppe seine Fähigkeiten verbessern.
Am Samstagabend wurde der Wettkampf um den „Goldener Baustein“ von „Titelverteidiger der Bundesausbildungstagung 2009 und 2010“ Louis ausgerufen. Vier Teams konnten bei den Stationen ihr pfadfinderisches Wissen und Können rund um die Modulbausteine einbringen, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Das Team mit unseren Gästen aus der Nachbardiözese Speyer konnte sich durchsetzen und erlangte den Sieg.
An beiden Abenden gab es dank der vielen musikalisch begabten PfadfinderInnen und den vielen mitgebrachten Musikinstrumenten gemütliche Lagerfeuerrunden am Indoor-Lagerfeuer. Als kleiner Höhepunkt und Überraschung wurde Anita Armbruster das Woodbagde mit dem Halstuch und den Klötzchen von Diözesanvorstand und WBK-Kursteamer Oliver Rothardt verliehen.
Am Sonntag spielte dann zur Verabschiedung auch noch die Sonne mit und wir konnten dieses schöne Gruppenfoto machen. Mit frisch getankter Motivation und Energie trennten sich dann unsere Wege und jeder machte sich auf seinen Pfad…
Tobias Heinemeier
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