Follow us on Twitter

DPSG Freiburg - mir im Süden

21
Apr

Truppstundentipp: eine komplette Truppstunde zum Thema Behinderung!

Du brauchst:

  • Kärtchen mit Behinderungen (z.B. blind, taub, gehbehindert, geistig behindert) so viele Kärtchen, wie Kids im Trupp sind, mit den Kärtchen sollen etwa gleich große Kleingruppen gebildet werden können.
  • Großes Plakat
  • kleine Blätter
  • bunte Stifte
  • Kärtchen für’s Stumm-Taub-Blind-Spiel mit Aufgaben (z.B. „bring... ein Glas Wasser“, „geh eine Blume pflücken“, „setz dich auf ...’s Schoß“, „kitzel... durch“, „Mal ein Haus“...)
  • Tuch zum Augen verbinden
 

Beginn: Spiel:

Behindertenfangi (es gibt auf ca. 7 Leute je einen Fänger, wer gedatscht wird, muss sich an der Stelle, wo der Fänger ihn berührt hat mit einer Hand festhalten und weiterrennen. Beim zweiten Mal mit der zweiten Hand, beim dritten Mal ist man draußen.)

Diskussionsrunde:

Frage vom Leiter an die Gruppe: Kennt ihr jemanden der eine Behinderung hat? Oder seid Ihr schon mal jemandem mit Behinderung begegnet? (erzählen lassen)

  • (Kärtchen mit Behinderungen verteilen, jeder soll seine Behinderung pantomimisch darstellen, bis sich die Kids entsprechend ihren Behinderungen zu Kleingruppen zusammengefunden haben. Nun sollen sie sich gemeinsam den Tagesablauf von jemandem ihren Alters mit dieser Behinderung überlegen, und dazu Bildchen malen) Was glaubst Du, wie wäre Dein Leben, wenn du eine Behinderung hättest? Was wäre anders in Deinem Leben? Ausreichend Zeit lassen zum gemeinsamen Überlegen und Malen, (anmerken, dass Bilder erkennbar aber nicht schön sein müssen ;-))
  • Bilder und Überlegungen in der Großgruppe vorstellen, Bildchen am besten gleichzeitig auf großes Plakat kleben lassen. (und dieses natürlich hinterher im Gruppenraum aufhängen!) 
  • Abschließend Fragerunde: Könntet ihr Euch vorstellen jemand mit einer Behinderung hier im Trupp zu haben? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Blitzlichtrunde machen, jeder soll kurz was dazu sagen (ohne dass die anderen das Gesagte kommentieren dürfen)

Spiel: Stumm-Taub-Blind

Es werden 3 Leute in eine Reihe gestellt. (3 Freiwillige). Der erste ist stumm. Er bekommt das Kärtchen mit der Aufgabe. Diese muss er pantomimisch dem Zweiten, der taub ist erklären. Dieser muss dann dem Dritten, der blind ist (von Anfang an Augen verbinden, damit er die Pantomime nicht sieht) sagen, was er zu tun hat. Der Blinde muss die Aufgabe dann ausführen, kann aber keine Rückfragen stellen, weil der Erklärer ja taub ist. Der Stumme darf weiterhin mit Pantomime auf den Tauben verbessern, falls er die Aufgabe falsch weitergibt.


Wenn ihr das Thema noch mal aufgreifen wollt, (oder Euch der Diskussionsteil zu lang ist, und ihr lieber was aktiveres machen wollt) dann könnt Ihr auch einfach ein Essen mit Behinderung machen:

Kärtchen malen, auf denen eine Körperbehinderung aufgemalt ist, am einfachsten ist es, entsprechende Körperteile durchzustreichen (ein Arm, beide Arme, ein Auge, beide Augen, Mund. Jeder aus der Runde bekommt ein Kärtchen unter seinen Teller gelegt. Dann werden Augen verbunden, Arme nicht mehr benutzt, nicht mehr gesprochen… jeder nach seinem Kärtchen. Und dann was leckeres zum Essen auf den Tisch (man sollte Messer und Gabel brauchen!)… Viel Spaß und Guten Appetit!

Über Rückmeldungen, Kritik, Lob und Verbesserungsvorschläge von Euch würden wir uns sehr freuen, am besten an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. !!!

Zum Abschluss: eine Geschichte vorlesen:

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen "Hundebabys zu verkaufen." Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte, "Für wieviel verkaufen sie die Babys?" Der Besitzer meinte "zwischen 30 u. 50 Dollar. Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. "Ich habe 2,37 Dollar, kann ich mir sie anschauen?"

Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. - Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, "was fehlt diesem kleinen Hund?" - Der Mann erklärte, dass als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens
humpeln. - Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, "den kleinen Hund möchte ich kaufen!" Der Mann antwortete, "nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen. Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir."

Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe ihnen jetzt die 2,37 Dollar und 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe." Der Mann entgegnete, "du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können wie die anderen kleinen Hunde."

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf, und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. - Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, "Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte, "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

Diesen Beitrag kommentieren.
Bitte anmelden oder registrieren um an dieser Diskussion teilnehmen zu können.

Banner
schutzlogo170.jpgDie DPSG bietet Kindern und Jugendlichen Räume, in denen sie sich entfalten können. Deshalb gehen wir entschieden gegen Grenzverletzungen, Übergriffe und Missbrauch vor.

Social Media Links

TwitterFacebookFeed

Jahresaktion2012

ja2012_logo.png
Zum Anfang UA-1230540-1