Es wurden einige
Weichen für die Zukunft des Diözesanverbandes gestellt: 2007 wird es
ein großes Landeslager mit uns geben; 2005 gibt es wieder eine
Frühjahrs Diözesanversammlung; das KOOP’94 Papier wird von einer
Arbeitsgruppe fortgeschrieben; es wird eine Arbeitsgruppe Fundraising
entstehen; wir werden keinen Antrag an die Bundesversammlung stellen,
um das Mindestalter für Gruppenleiter herabzusetzen.
So wird Demokratie gelebt. Die Diözesanversammlung am 21.11.04 in Freiburg war mit 32 von 42 möglichen Stimmen beschlussfähig. Dabei war diese erste eintägige Diözesanversammlung mit Programm sehr vollgepackt. Da gab es Rechenschaftsberichte der Diözesanleitung, Berichte vom Bundesvorsitzenden Stefan Jentgens, vom RdP Vorsitzenden Michael Niedoba und von der diözesan BDKJ Vorsitzenden Stefanie Orth. Dann waren da noch die Wahlen für das Fördererwerk St.Georg e.V. und für den Wahlausschuss. Zuguterletzt gab es auch noch einige Anträge zu diskutieren und zu entscheiden. Hier nun kurz und knapp die Ergebnisse.
Im Jahr 2007 wird es zum Jubiläum (100 Jahre Pfadfinderei) ein Landeslager mit unserer Beteiligung geben. In der Ringsitzung konnte zwar keine gemeinsame Entscheidung für ein Landeslager getroffen werden, es blieb jedoch die Möglichkeit für die einzelnen Verbände selbst etwas auf die Beine zu stellen. Mit der Entscheidung auf unserer DV haben wir unsere Weiche in Richtung Landeslager gestellt. Voraussichtlich werden sich die DPSG und die PSG Rottenburg-Stuttgart, sowie der BdP Baden-Württemberg beteiligen.
Dass unser altes KOOP’94 Papier durch das gesamtverbandliche Ausbildungskonzept überholt wurde, ist nichts Neues mehr. Nun wurde bei der Diözesanversammlung beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die ein neues KOOP erarbeitet. Mit viel Fleiß und Terminglück soll das im Frühjahr fertig sein.
Per
Initiativantrag wurde eine Arbeitsgruppe Fundraising beschlossen. Mit
Fundraising sollen neue Quellen für die Arbeit des Verbandes
erschlossen werden. Gemeint sind da nicht nur Finanzquellen, sondern
auch ehrenamtliche Potentiale, Kontakte zu einflussreichen Personen
usw. Dabei war auch wichtig, dass die neuen Konzepte nicht nur den
Diözesanverband sondern auch für die Stämme und Bezirke nutzbar sein
sollen.
Der zweite Initiativantrag zielte auf die Altersgrenze für Gruppenleiter. Da diese im gesamtverbandlichen Ausbildungskonzept festgeschrieben ist, hätte unsere Diözesanversammlung nur einen Antrag auf Herabsetzung des Mindestalters an die Bundesversammlung stellen können. Doch dieser Initiativantrag wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. So werden wir in Freiburg nicht an den Altersgrenzen rütteln. Das ist natürlich ein sehr komplexer Sachverhalt, der uns in der Ausformulierung des neuen KOOP Papiers sicher auch noch mal beschäftigen wird.
Die Jahresplanung ist auch gemacht und von der Versammlung beschlossen worden. Sobald alles eingegeben ist, könnt ihr die Termine auf der Homepage finden. In der nächsten ratzfatz sind die auch schon drin.
Die Frühjahrs Diözesanversammlung wird im nächsten Jahr beibehalten. Trotz kontroverser Diskussion, ob das nun ein Termin zuviel ist oder wie es ist, für eine DV zu stimmen und dann nicht zu kommen (wie in diesem Frühjahr geschehen), wurde die Frühjahrs DV 2005 mit großer Mehrheit erneut beschlossen. Mögliche Themen könnten Weichenstellungen für das Landeslager 2007 oder für die Tage der Begegnung beim Weltjugendtag 2005 sein. Auch das neue KOOP Papier könnte hier beschlossen werden.
Soviel in der Kürze von der Herbst Diözesanversammlung. Wer genaueres wissen möchte, kann sich im Diözesanbüro das Protokoll holen oder zuschicken lassen. Hier gibt es auch den Rechenschaftsbericht.
Bei Fragen könnt ihr euch an Achim (Louis) Oswald wenden.
Kontakt: 0761 / 5144 -175 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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