Die Friedenslichtaussendung 2006 in Karlsruhe. Am 17.12. kam das Licht aus der Geburtsgrotte in Betlehem in Karlsruhe an. DPSG Freiburg, PSG Freiburg, BdP und VCP nahmen gemeinsam das Licht an und gaben es in der ganzen Diözese weiter. Über eine kleine Prozession ging es in die Kirche St. Michael, wo dann 600 Menschen zusammen feierten, sangen und "Licht" wurden.
Ein Erfahrungsbericht eines FSJlers.
Alles begann ganz offiziell um 13.30 Uhr mit der Prozession vom Karlsruher Bahnhof. Doch halt, eigentlich ging’s schon früher los. Um 8.00 Uhr morgens startete ich mit Diözesankurat Alexander Schleicher von Gengenbach aus noch etwas verschlafen Richtung Karlsruhe. Dort musste dann erstmal der ganze Stand aufgebaut werden. Doch DPSG, PSG, BdP und VCP arbeiteten hierbei gut zusammen. Um kurz nach 11 wurde es dann auf einmal hektisch. Der Zug aus Wien mit dem Licht aus Bethlehem sollte gleich ankommen. Begleitet von Vertretern der Presse und vielen Menschen sprinteten wir auf den Bahnsteig Nummer 2. Und tatsächlich pünktlich um 11.07 Uhr stiegen zwei PSGlerinnen aus dem Zug und konnten das Licht sicher an uns übergeben.
Doch jetzt musste es schon wieder schnell gehen. Die Kirche St. Michael sollte ja schließlich noch hergerichtet werden. Also schnell noch Wechselgeld besorgt, Bruder Fatimi abgeholt und ab in Richtung Kirche. Nach einigen Proben und Besprechungen waren wir dann auch schon wieder am Bahnhof und konnten pünktlich um 13.30 Uhr mit der Prozession beginnen.
Doch was war das? Auf einmal blickten uns ca. 400 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus den verschiedenen Verbänden an und liefen dem Licht hinterher.
In der Kirche angekommen waren es dann sogar noch mehr. Über 600 Menschen sangen und beteten zusammen. Und auf einmal wurde es mir klar: Ja genau, dass ist der Friede. Er braucht viel Vorbereitung und Anstrengung. Er braucht viel Überzeugungskraft und Durchhaltevermögen. Er ist halt wert – voll.
Doch am Ende zieht er die Menschen in seinen Bann und begeistert sie. So wie die staunenden Wölflinge in der ersten Reihe. So wie die vielen Menschen, die schnell nach Hause gingen um das Licht sicher heim zu bringen.So wie das Mädchen im Mc Donalds das nachfragte, was das für ein Licht in meiner Laterne sei.
Vielleicht passen am besten die Worte von Bruder Fatimi, der sagte: "Zum Glück konnte ich kommen. Weißt du, das Friedenslicht aus Betlehem, der Friede, das ist das Wichtigste. Es gibt nichts Wichtigeres. Ich bin, Gott sei Dank, jetzt hier."
"Kommt lasst uns den Anfang machen...."
Ein Bericht von Florian(Flow #5) Luft
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