Frühjahrs DV 2006 mit neuem / altem Vorsitzenden
Im Bezirk Wiesental-Hochrhein fand vom 12. – 14.05.2006 die Frühjahrs DV statt. Die Bezirksvorstände, die Diözesanleitung, die Stufendelegierten und beratenden Mitglieder beschäftigten sich mit verschiedenen Themen:
- die Umsetzung der neuen Ordnung
- das Landesjamboree 2007
- Jugendarbeit und Schule
- und die Wahlen des Diözesanvorsitzenden und des Diözesankuraten
- die Dekanatsreform
- Infos vom Bund, BDKJ und RdP
Doch wer sind nun "König Tobi" und "Herzog Oli" ?
Die wichtigste Nachricht vorweg. "Herzog Oli" ist natürlich unser Diözesanvorstand Oliver Rothardt, der einstimmig für die nächsten drei Jahre wiedergewählt wurde.
Nicht so einfach war das mit unserem Diözesankuraten. Ursprünglich sollte für Alexander Schleicher ein Nachfolger gewählt werden, da dessen Amtszeit im November ausläuft und er bereits im September eine neue Tätigkeit beginnen sollte. Leider konnte trotz intensiver Bemühung des Wahlausschusses kein Kandidat gefunden werden, der auch die Zustimmung der Leitung der Erzbistums Freiburg bekommen hätte. So wird Alexander nun seine Amtszeit mit Zustimmung der Bistumsleitung bis November ausfüllen. Bis dahin werden die Bemühungen einen Kandidaten zu finden weitergehen. Die Bistumsleitung will ein neues Modell für die geistlichen Leiter der Verbände erarbeitet. Darin steckt noch jede Menge Zündstoff. Wir werden jedoch erst einen Kandidaten bekommen, wenn diese Modell steht. Die DV hat an unseren Erzbischof Robert Zollitsch deshalb auch einen Brief geschrieben.
Der größte Block bei der DV war die Umsetzung der neuen Ordnung. Dazu wurden verschiedenste Methoden ausprobiert. Eine Ordnungsdemo, Postkarten mit Schreibgesprächen, Lieblingsstellen, ein Fuballquiz, die Fummelkiste und fünf Kreativ-Workshops mit Theater, Bildergeschichte, einem Spiel, einem Lied und – jetzt kommt "König Tobi" dazu – einem Kasperletheater. Mit Tobi war natürlich unser designierter Bundesvorsitzender aus Rottenburg-Stuttgart gemeint, dem die neue Ordnung von Räubern und Krokodilen geraubt wurde.
Das inhaltliche Konzept und Details zum Wochenablauf und zur Anmeldung gab es zum Landesjamboree. Demnächst werde dafür auch die ersten Flyer in alle Briefkästen trudeln.
Das Thema Jugendarbeit und Schule wurde, vor allem auf dem Hintergrund des Jugendbegleiters äußerst kontrovers diskutiert.
Dem Jugendbegleiter standen die Mitglieder der DV kritisch gegenüber. Andere Formen der Koooperation mit Schulen sollte sich die DPSG durchaus überlegen. Da könnten die DPSG und die Schulen enorm voneinander profitieren. Das soll jetzt in den Bezirken und Stämmen diskutiert werden. Wer Erfahrungen dazu hat, kann sie gerne im Diözesanbüro rückmelden.
Das Thema wird sicher bei der nächsten Frühjahrs DV wieder auf den Tisch kommen.
Vom RdP kommt die Aufforderung, alle Schulungen beim Landesjugendplan abzurechenen. Das wirkt sich dreierlei positiv auf uns aus. Zum Einen kommt in den Stämmen mehr Geld an. Zum Anderen werden sowohl beim Landesjugendring als auch im Erzbistum die Anzahl der Hauptberuflichen Bildungsreferenten nach der Anzahl der Bildungstage des gesamten Verbandes berechnet.
Jedes Leiterwochenende lohnt sich, auch in Barem für den Stamm. Infos dazu gibt es im Diözesanbüro.
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